Einbruchstatistik 2024: Was die PKS-Zahlen für Ihren Schutz bedeuten
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2024 liegt vor – und die Zahlen zeigen: Einbruch bleibt ein Massenphänomen in Deutschland. Wir ordnen die wichtigsten Ergebnisse ein und erklären, welche Konsequenzen sich daraus für Ihren persönlichen Einbruchschutz ergeben.
Die Zahlen im Überblick
Im Jahr 2024 registrierte die Polizei bundesweit 78.436 Wohnungseinbruchdiebstähle – ein leichter Anstieg von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2023: 77.819 Fälle). Damit hat sich der deutliche Aufwärtstrend der Jahre 2022 und 2023 zwar verlangsamt, doch die Zahlen verharren auf einem hohen Niveau.
Besonders alarmierend: Die Schadenhöhe ist überproportional gestiegen. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wuchs der Gesamtschaden um 20 Millionen auf insgesamt 350 Millionen Euro. Der durchschnittliche Schaden pro Einbruch erreichte mit 3.800 Euro einen neuen Rekordwert (Vorjahr: 3.600 Euro). Einbrecher gehen also gezielter vor und erbeuten Wertvolleres.
Aufklärungsquote bleibt niedrig
Mit einer Aufklärungsquote von nur 15,3 Prozent gehört der Wohnungseinbruchdiebstahl weiterhin zu den Delikten mit der geringsten Aufklärungswahrscheinlichkeit. Das bedeutet: In mehr als 8 von 10 Fällen werden die Täter nicht ermittelt. Umso wichtiger ist es, auf Prävention zu setzen, anstatt auf die Polizei als Reparaturinstanz zu hoffen.
Die gute Nachricht: Technik wirkt
Fast jeder zweite Einbruchversuch scheitert. Laut PKS 2024 blieb es in 46,3 Prozent der Fälle beim Versuch – die Täter konnten nicht ins Objekt eindringen. Dieser Wert ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und belegt eindrucksvoll: Mechanische und elektronische Sicherungstechnik wirkt.
Wer sein Haus oder seine Wohnung mit geprüften Schlössern, einbruchhemmenden Fenstern und einer professionellen Alarmanlage ausstattet, senkt das Risiko eines erfolgreichen Einbruchs erheblich. Moderne Systeme mit Videoüberwachung und Perimeterschutz erkennen Täter bereits vor dem Eindringen und lösen sofort Alarm aus.
Vergleich zum Vor-Corona-Niveau
Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 (87.145 Fälle) liegen die Wohnungseinbrüche noch 10 Prozent niedriger. Auch beim Diebstahl aus Dienst-, Büro- und Lagerräumen zeigt sich ein Rückgang von 19,8 Prozent gegenüber 2019. Die Pandemie-bedingte Homeoffice-Phase hat offenbar dazu beigetragen, dass mehr Menschen in Sicherheitstechnik investiert haben – ein Effekt, der nachhaltig wirkt.
Was bedeutet das für Sie?
Die PKS 2024 macht drei Dinge deutlich:
Erstens: Einbruch ist kein Randphänomen. Knapp 80.000 Fälle pro Jahr bedeuten, dass statistisch alle 6,7 Minuten ein Einbruch oder Einbruchversuch stattfindet.
Zweitens: Die Polizei kann das Problem nicht allein lösen. Bei einer Aufklärungsquote von 15 Prozent ist Prävention der einzig verlässliche Schutz.
Drittens: Technik macht den Unterschied. Die hohe Versuchsquote von 46 Prozent zeigt, dass gut gesicherte Objekte Täter abschrecken und zum Abbruch zwingen.
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Quellen: Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 (BKA), Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)
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